Wechsel im Team der Jugendverkehrsschule

Nach mehr als 20 Jahren Einsatz für die Jugendverkehrsschule endete für Herrn Hermann Ridder mit Beginn seiner Pensionierung auch der Arbeit für die Kinder der vierten Klassen. Das bedeutet weit über 10000 Kinder wurden mit seiner Hilfe zum umsichtigen Fahrradfahrer ausgebildet. Die Kreisverkehrswacht Landsberg bedankt sich für sein großes Engagement und seine stets freundliche Art im Umgang mit den ihm anvertrauten Schülerinnen und Schülern und hofft, dass er weiterhin seine Erfahrungen in die Verkehrswachtsarbeit einbringt.

Neu im Team ist seit diesem Schuljahr Herr Leutenstorfer. Wir sind uns sicher, dass ihm die Zusammenarbeit mit Herrn Nieberle ebenso gut gelingt wie seinem Vorgänger. Viel Erfolg für das neue Tandem! (Was für eine tolle Formulierung, wenn es um die Fahrradausbildung geht!)

Du fehlst!

Junge Fahrer sind überproportional an schweren Verkehrsunfällen beteiligt. Die Unfallursachen liegen häufig in Unerfahrenheit, Selbstüberschätzung, überhöhter Geschwindigkeit oder sind die Folgen von Alkohol und anderweitiger Drogeneinnahme.

Der Film „Du fehlst“ wird derzeit allen weiterführenden Schulen im Landkreis Landsberg am Lech von der Kreisverkehrswacht Landsberg kostenlos zur Verfügung gestellt und  zeigt eine Gruppe junger Menschen, die den tödlichen Verkehrsunfall eines Freundes erlebt. Ziel ist es, junge Menschen für Unfallgefahren und sicheres Verhalten im Straßenverkehr zu sensibilisieren.

Weitere Interessenten an diesem Medium können sich bei uns melden. Siehe „Kontakt“!

Brems- und Anhalteweg

Gerade jetzt zu Beginnn der kalten Jahreszeit sollte man sich mal wieder an einige Inhalte aus der Fahrschule erinnern und seine Fahrweise an die veränderten Bedingungen anpassen.

Reaktionsweg= Zeit vom Erkennen einer Gefahr bis zum Beginn des eigentlichen Bremsvorhangs
(“ Schrecksekunde“). In dieser Zeit bewegt sich ein Fahrzeug mit unveränderter Geschwindigkeit weiter. Diese Faustformel hilft die Länge des Reaktionswegs zu berechnen:

Geschwindigkeit (km/h) :100 x 3 ergibt eine Strecke in Metern.
Bei Tempo 100 sind das also etwa 30 Meter.

Müdigkeit, schlechte Sicht oder die Einnahme von Medikamenten, Drogen ja schon geringer Mengen von Alkohol können den Reaktionsweg erheblich verlängern.

Bremsweg= Strecke, die das Fahrzeug braucht, um nach dem Betätigen der Bremse zum Stehen zu kommen. Auch hier hilft eine Faustformel weiter:

Geschwindigkeit (km/h) x Geschwindigkeit (km/h) ergibt eine Strecke in Metern.
Wieder bei Tempo 100 sind das etwa 100 Meter.

Der Zustand der Staße (Verschmutzung, Laub, Schnee und Eis) und der Zustand des Fahrzeugs (Reifen, Bremsen) können den Bremsweg beeinflussen.

Der Anhalteweg setzt sich aus beiden Strecken zusammen.

Deshalb einige Tipps für ( nicht nur) den Winter:
Setzen sie sich nur im Vollbesitz Ihrer geistigen und körperlichen Kräfte ans Steuer!
Vermeiden sie unnötige Ablenkung!
Passen Sie ihre Geschwindigkeit der Witterung und den Straßenverhältnissen an!
Überprüfen Sie den Zustand Ihrer Reifen und Bremsen!
Verlassen Sie sich nicht auf ABS oder sonstige Sicherheitssysteme!
Halten Sie ausreichend Abstand zum Vordermann (mindestens halber Tacho)!
Rechnen Sie mit den Fehlern von anderen Verkehrsteilnehmern!

Infostand am 6.10.12

Die Kreisverkehrswacht Landsberg nutzte am Samstag, den 6.10.2012 in der Fußgängerzone die Gelegenheit, ihre vielfältigen Aktivitäten und Unterstützungsangebote vorstellen zu können. Zu Schuljahresbeginn leuchten überall die gelben Transparente und machen auf die besondere Gefährdung der Schulanfänger aufmerksam. An den Ampelanlagen fordern die Schilder „Nur bei grün“ zu gutem Beispiel auf. Nur wenigen ist bekannt, dass nicht Stadt, Kreis oder Staat für die Finanzierung dieser Aktionen verantwortlich sind sondern ein gemeinnütziger Verein. Dies sind nur Beispiele für Aktionen der Verkehrswacht, mit denen sie zu verkehrssicherem Verhalten anregt. Sie setzt dabei zum einen auf die Erziehung im vorschulischen und schulischen Bereich z.B. mit der Unterstützung der Jugendverkehrsschule, dem Schüler-Verkehrserziehungsprogramm, dem Projekt „toter Winkel“ oder einem Fahrradparcours, zum anderen auf Information und Bewusstseinbildung. Hier werden beispielsweise Plakatständer betreut, Veranstaltungen für Senioren durchgeführt, die Schulweghelfer ausgerüstet oder ein Geschwindigkeitsmessgerät den Gemeinden zur Verfügung gestellt. Es ist wichtig festzustellen, dass die Verkehrswacht keine Ordnungsfunktion wie die kommunale Verkehrsüberwachung oder die Polizei ausübt. Für ihr Bestreben um mehr Verkehrssicherheit und -aufklärung sucht sie Mitstreiter, die sie als Mitglieder oder Spender unterstützen. Kontakte unter www.Kreisverkehrswacht-Landsberg.de Kto 24448 bei der Sparkasse Landsberg (BLZ 70052060)

Infostand in der Landsberger Fußgängerzone am 6.10.2012

Sofern das Wetter mitspielt, zeigt die Kreisverkehrswacht Landsberg ihr Spektrum an Aktivitäten und Hilfsangeboten an einem Stand in der Fußgängerzone in Landsberg. Bei schlechtem Wetter findet die Veranstaltung eine Woche später statt. Wir hoffen auf großes Interesse und hoffentlich das eine oder andere Mitglied oder anderweitige Unterstützung.

Nur bei GRÜN

Auch in Bayern enden in wenigen Tagen die großen Ferien. Für knapp 300 Kinder bedeutet dies den Schritt in einen neuen Lebensabschnitt. Viele Eindrücke kommen in den nächsten Wochen und Monaten auf die Schulanfänger zu.
Sich auf diese besondere Situation einzustellen ist jetzt Aufgabe aller Verkehrsteilnehmer. Die Bauhöfe Landsbergs und der Gemeinden sind schon eifrig beschäftigt, die von der Verkehrswacht besorgten Hinweisschilder an den Fußgängerüberwegen anzubringen und die Transparente aufzuhängen, die zu besonderer Rücksichtnahme anhalten sollen.

Einige Tipps für Eltern von Schulanfängern aber auch zur Erinnerung für bereits Fortgeschrittene:
Besprechen und üben Sie den Schulweg mit Ihren Kindern!
Suchen Sie und entscheiden Sie sich für die sichersten Alternativen!
Gehen Sie mit gutem Beispiel gerade an Überwegen voran, auch wenn dies vielleicht ein paar Sekunden länger dauert!
Denken Sie daran, ihr Kind rechtzeitig zur Schule zu schicken, dass genügend Zeit für umsichtiges Handeln ist!
Ermöglichen Sie Ihrem Kind die Entwicklung zur Selbstständigkeit, indem Sie bewusst auf einen Transport im PKW verzichten!
Denken Sie dabei auch daran, dass jedes Fahrzeug mehr das Verkehrsaufkommen im Eingangsbereich der Schule und damit die Gefahr für alle Kinder erhöht!

Die Verkehrswacht Landsberg wünscht allen Schülerinnen und Schülern einen harmonischen, stressfreien und sicheren Start am 13, September.

Gute Fahrt in den Urlaub

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Wir wollen, dass Sie sicher Ihr Urlaubsziel erreichen und gesund und erholt wieder zurückkommen.

Hier einige Tipps:

Treten Sie ihre Reise ausgeschlafen an!
Machen Sie rechtzeitig und regelmäßig Pausen, wenn möglich mit Bewegung!
Denken Sie wenn möglich an einen Fahrerwechsel!
Fahren sie konzentriert und vorausschauend!
Passen Sie Ihre Geschwindigkeit dem Verkehrsfluss, der Tageszeit und den Straßenverhältnissen an!
Reagieren Sie ruhig und gelassen auch bei anstrengenden Verkehrssituationen wie z.b. Stau!
Fahren Sie rücksichtsvoll und rechnen Sie auch mit Fehlern von anderen!

Manfred Strobl wird neuer Seniorenbeauftragter

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Das Projekt „Aktiv- fair- erfahren“ hat einen neuen Ansprechpartner. Herr Manfred Strobl, vielen sicher bekannt durch seine langjährige Tätigkeit in der Fahrschule, bei der Feuerwehr oder als ehrenamtlicher Betreuer beim Ruethenfest hat sich bereit erklärt, seine Erfahrungen in den Dienst der Verkehrswacht zu stellen. Für die zweite Jahreshälfte sind bereits Veranstaltungen zur Verkehrssicherheit für die reiferen Mitbürger in Planung. Wir halten Sie auf dem Laufenden.

Schulweghelfer- Einsatz für die Sicherheit von Kindern

Engagierte Damen und Herren betreuen jeden Morgen in der Zeit von 7.20 bis kurz vor Schulbeginn ehrenamtlich Schülerinnen und Schüler beim Überqueren der Ampelanlagen bzw. Zebrastreifen. Warum das alles?

Auch wenn dies im ersten Moment nicht so scheint: Die Gefahren an diesen Überwegen sind nicht zu unterschätzen. Mancher Autofahrer gerade in den Morgenstunden ist noch nicht ganz wach oder unter Zeitdruck, dass er die Verkehrsregelung nicht immer verlässlich befolgt. Die Kinder anderseits sind von der vermeintlichen Sicherheit der Überquerungshilfeüberzeugt und laufen sofort los. Ein Unfall mit oft dramatischem Ausgang ist so vorprogrammiert.

Schulweghelfer, ausgestattet mit Kelle und reflektierender Weste, greifen hier ins Geschehen ein. Als Erwachsene sind sie aufgrund ihrer Größe und Kleidung für andere Verkehrsteilnehmer besser erkennbar, die Signalwirkung des Übergangs wird dadurch erhöht. Aber auch für die Kinder sind sie eine Autorität, die sie allein durch ihre Anwesenheit veranlasst, sich verkehrsgerecht und vorsichtig zu verhalten. Herr Markus Schnell wurde am Freitag, den 19.7.2012 bei seiner Tätigkeit am Überweg an der Münchener Straße beobachtet. Die ankommenden Kinder drückten selbst die Bedarfsampel und warteten geduldig auf das Startsignal. Der eine oder andere grüßte sogar. Wie die meisten seiner Kolleginnen und Kollegen versieht Herr Schnell einmal wöchentlich bei jedem Wetter und zu jeder Jahreszeit seinen Dienst für die Allgemeinheit. Er kennt mittlerweile viele der von ihm betreuten Schüler. Die ersten erscheinen schon kurz nach Beginn seiner Arbeit, manche erreichen die Ampel erst kurz vor 8.00 Uhr. Dann weiß er, dass sein Einsatz für den Tag beendet ist.. Als Selbstständiger ist es ihm möglich, sich die Zeit für den Schulweghelferdienst frei zu halten. Natürlich geht ihm dafür Arbeitszeit verloren, die anderweitig wieder eingebracht werden muss, aber er ist von der Wichtigkeit des Projekts überzeugt. Er freut sich über manches freundliche Feedback, das offene Verhältnis zu den Kindern, wünscht sich aber auch, dass sich manche Erwachsene manchmal etwas vorbildhafter verhalten würden, z.B. indem sie nicht in seinem Rücken die Fahrbahn überqueren und beim einen oder anderen Autofahrer mehr Geduld. Es wäre schön, wenn sich auch mehr Erwachsene bereit finden würden, das Projekt Schulweghelfer aktiv zu unterstützen.

Dies wünscht sich auch Herr Rainer Pohl. Er organisiert seit Jahren den Dienst für die Spitalplatzschule, obwohl er selbst gar keine Kinder an der Schule hat. Eltern, Großeltern oder andere engagierte Personen sind ihm als Mitarbeiter jederzeit willkommen. Interessenten für das kommende Schuljahr können sich bei ihm melden (Tel. 08191/989136 oder E-Mail cr-pohl-penzing@t-online.de). Wenn sie selbst die Aktion an einem anderen Schulort unterstützen bzw. ggf. auch einführen wollen, setzen Sie sich bitte mit den jeweiligen Schulleitungen auseinander. Die Verkehrswacht Landsberg rüstet die Schulweghelfer aus, die Einweisung erfolgt durch die Polizei.

Die Verkehrswacht Landsberg bedankt sich bei allen Schulweghelfern im Landkreis für ihren Einsatz im vergangenen Schuljahr.

Jugendverkehrsschule erreicht 1200 Schüler

Alle etwa 1200 Schülerinnen und Schüler der 4. Klassen in 70 Klassen wurden im vergangenen Schuljahr von den beiden Polizeibeamten der Jugendverkehrsschule auf eine verantwortungsvolle und sichere Teilnahme am Straßenverkehr als Fahrradfahrer ausgebildet. Sie lernten Verkehrsregeln kennen, bekamen Tipps für sicheres Abbiegen und konnten auch ihren Gleichgewichtssinn schulen. Hoffentlich bleibt das Gelernte lange im Gedächtnis.